Episode 1
Global Epic Fail No 1 - World Succession Deed
Diese Graphic Novel erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte eines jungen Unternehmers, der nach dem Ende des Kalten Krieges in die Vermarktung ehemaliger NATO-Liegenschaften gerät. Was als gewöhnliches Immobilienprojekt in der Pfalz beginnt, entwickelt sich zu einer immer größeren Reise durch die Welt von Militärstandorten, politischen Umbrüchen, internationalen Verträgen und den Folgen der deutschen Wiedervereinigung.
Vor dem Hintergrund verlassener Kasernen, geopolitischer Veränderungen und einer sich rasant wandelnden Welt verfolgt die Geschichte den Weg des Protagonisten von seinen ersten geschäftlichen Schritten bis zur Unterzeichnung eines folgenreichen Vertrages. Dabei verbindet die Graphic Novel persönliche Erinnerungen, historische Ereignisse und futuristische Visionen zu einer düsteren, satirischen und zugleich spannenden Erzählung.
Kapitel für Kapitel entfaltet sich eine Geschichte über Macht, Eigentum, Technologie, internationale Beziehungen und den Versuch, die verborgenen Zusammenhänge hinter politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen zu verstehen. Die Handlung führt schließlich bis zur Ausrufung eines eigenen Staates und bildet damit den Auftakt einer noch größeren Erzählung über globale Governance, technologische Transformation und die Zukunft der Menschheit.
Eine autobiografische Graphic Novel nach wahren Ereignissen – zwischen Zeitgeschichte, Politthriller und Zukunftsvision.
Episode 2
Global Epic Fail No 2 - World Succession Deed
Kapitel 2 veröffentlicht: Die Sezession – Wie ich mich versehentlich von mir selbst abspaltete
Das zweite Kapitel der Graphic Novel „World Succession Deed Story“ ist jetzt veröffentlicht.
Während das erste Kapitel die Welt der NATO-Konversionsliegenschaften und die Umbrüche nach dem Kalten Krieg beleuchtete, wird es nun deutlich persönlicher – und deutlich absurder.
Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Form der Sezession: die unbewusste Abspaltung von sich selbst.
Mit neunzehn Jahren glaubte ich, ein Immobiliengeschäft aufzubauen. Stattdessen geriet ich in ein Labyrinth aus Verträgen, Behörden, Investoren und juristischen Konstruktionen, deren Tragweite ich damals ungefähr so gut verstand wie ein Goldfisch die Quantenphysik.
Während ich von Wohnungen, Glasfasernetzen und unternehmerischem Erfolg träumte, liefen im Hintergrund Prozesse ab, die ich weder bemerkte noch verstand. Rückblickend war ich vermutlich die letzte Person im Raum, die wusste, was eigentlich geschah.
Mit einer Mischung aus Zeitgeschichte, Satire und Selbstironie erzählt dieses Kapitel, wie aus einer gewöhnlichen Geschäftsidee Schritt für Schritt etwas wurde, das weit über Immobilien und lokale Ereignisse hinausging.
Oder anders gesagt:
Ich wollte eigentlich nur Wohnungen verkaufen.
Stattdessen begann ich offenbar damit, mich selbst von mir selbst abzuspalten.
Kapitel 2 von „World Succession Deed Story“ ist ab sofort verfügbar.
Und keine Sorge: Die wirklich verrückten Teile kommen erst noch.
Episode 3
Global Epic Fail No 3 - World Succession Deed
Kapitel 3 veröffentlicht: Wie ich versehentlich zum König eines Mikronations-Königreichs wurde
Ab diesem Punkt wird es schwierig, die Geschichte zu erklären, ohne dabei selbst etwas seltsam zu wirken.
Im ersten Kapitel ging es noch um Immobilien.
Im zweiten Kapitel um die unbewusste Sezession von mir selbst.
Im dritten Kapitel folgt der scheinbar logische nächste Schritt:
Die Entstehung eines Mikronations-Königreichs.
Natürlich war das nie mein Plan. Eigentlich wollte ich Wohnungen vermieten, Unternehmen aufbauen und irgendwann finanziell auf eigenen Beinen stehen. Eine Krönung oder Staatsgründung stand definitiv nicht auf meiner To-do-Liste.
Doch Verträge, Eigentumsfragen, ehemalige NATO-Liegenschaften und immer ungewöhnlichere Entwicklungen führten zu Konsequenzen, die selbst ich damals kaum glauben konnte.
Dieses Kapitel erzählt die Entstehung der Mikronation aus der Perspektive eines Menschen, der überzeugt war, alles unter Kontrolle zu haben. Rückblickend betrachtet hatte ich allerdings ungefähr so viel Kontrolle über die Situation wie ein Passagier in einem Einkaufswagen ohne Bremsen auf einer abschüssigen Straße.
Mit einer Mischung aus Selbstironie, Zeitgeschichte und satirischen Beobachtungen beschreibt Kapitel 3 den Übergang von einem gewöhnlichen Immobilienprojekt zu einer Geschichte über Souveränität, Staatsgründung und die überraschenden Folgen juristischer Konstruktionen.
Oder anders gesagt:
Andere Menschen gründen mit neunzehn eine Band.
Ich gründete versehentlich ein Königreich.
Episode 4
Global Epic Fail No 4 - World Succession Deed
Kapitel 4 veröffentlicht: Verrat, Überwachung und der Beginn der Verfolgung
Bis zu diesem Punkt der Geschichte konnte ich mir noch einreden, dass alles mit Immobilien, Verträgen und geschäftlichen Risiken zu tun hatte.
Kapitel 4 markiert den Moment, in dem diese Illusion zerbricht.
Aus Geschäftspartnern werden Beobachter. Aus Zufällen werden Verdachtsmomente. Und aus einem jungen Mann, der eigentlich nur sein Leben aufbauen wollte, wird die Hauptfigur eines zunehmend düsteren Politthrillers.
Im Mittelpunkt stehen familiäre Konflikte, ein schwerer Vertrauensbruch durch den eigenen Vater, das Gefühl permanenter Überwachung und Ereignisse, die aus Sicht des Protagonisten den Beginn einer jahrelangen Verfolgung markieren. Was zunächst wie gewöhnliche Probleme erscheint, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem Netz aus Misstrauen, Isolation und offenen Fragen.
Mit einer Mischung aus Selbstironie, schwarzem Humor und persönlicher Rückschau erzählt das Kapitel von einer Zeit, in der die Realität plötzlich immer schwerer einzuordnen war.
Rückblickend wirkt vieles absurd.
Damals wirkte vieles bedrohlich.
Genau zwischen diesen beiden Perspektiven bewegt sich die Geschichte.
Während der Protagonist versucht, ein normales Leben zu führen und seine Projekte voranzubringen, häufen sich Vorfälle, die sein Vertrauen in sein Umfeld erschüttern und seine Sicht auf die Ereignisse grundlegend verändern.
Oder anders gesagt:
Ich dachte, mein größtes Problem wären Banken, Verträge und Immobilien.
Das Universum hatte offenbar andere Pläne.
Episode 5
Global Epic Fail No 5 - World Succession Deed
Kapitel 5 veröffentlicht: Josef Tabellion und die gesprächigste Leiche der Republik
Dieses Kapitel widmet sich Josef Tabellion – einer der rätselhaftesten Figuren der Geschichte. Während sich die Ereignisse immer weiter zuspitzen, entsteht beim Protagonisten der Eindruck, dass Tabellion begonnen hatte, die Hintergründe bestimmter Vorgänge zu erkennen und die Verantwortlichen ans Licht bringen zu wollen.
Doch wer zu viel sieht, lebt manchmal gefährlich.
Kapitel 5 erzählt von den dramatischen Entwicklungen rund um Tabellion und seinem Schicksal. Gleichzeitig beginnt hier einer der absurdesten Abschnitte der gesamten Erzählung.
Denn obwohl Josef Tabellion bereits tot war, schien seine Geschichte noch lange nicht beendet zu sein.
Normalerweise endet die öffentliche Karriere eines Menschen mit seinem Ableben.
Nicht so in dieser Graphic Novel.
Plötzlich tauchten Stellungnahmen, Kommentare und Botschaften auf, die mit seinem Namen in Verbindung gebracht wurden. Während andere Menschen nach ihrem Tod höchstens einen Grabstein erhalten, schien Tabellion weiterhin an aktuellen Ereignissen teilzunehmen.
Als Leser stellt man sich irgendwann unweigerlich die Frage:
Wie aktiv kann ein Verstorbener eigentlich noch werden?
Die Antwort dieses Kapitels lautet offenbar:
Sehr aktiv.
Mit schwarzem Humor, Sarkasmus und einer guten Portion Selbstironie erzählt Kapitel 5 von einer Realität, in der die Grenzen zwischen Politthriller, Satire und unglaublichen Zufällen immer weiter verschwimmen.
Oder anders gesagt:
Während ich noch versuchte zu verstehen, was überhaupt passiert war, begann ein Toter offenbar damit, die Nachrichten zu kommentieren.
Episode 6
Global Epic Fail No 6 - World Succession Deed
Kapitel 6 veröffentlicht: Der Eigentümer, die Anwälte und die kleinste Universität der Welt
Das sechste Kapitel der Graphic Novel „World Succession Deed Story“ ist jetzt veröffentlicht.
Während Presseberichte den Protagonisten plötzlich als Eigentümer der Kreuzbergkaserne bezeichnen, beginnt ein neues Kapitel voller juristischer Auseinandersetzungen, bürokratischer Hürden und unerwarteter Herausforderungen.
Je tiefer ich in die Materie einstieg, desto häufiger hörte ich denselben Ratschlag:
„Dafür brauchen Sie einen Anwalt.“
Für dieses Problem einen Anwalt. Für jenes Problem einen Anwalt. Am besten für alles einen Anwalt.
Das Problem war nur, dass die Anwälte ungefähr so günstig waren wie eine private Raumfahrtmission.
Also begann ich, selbst zu lernen. Gesetze, Urteile, Fachliteratur und juristische Grundlagen wurden zu meinem täglichen Begleiter. Aus der Not heraus entstand eine ungewöhnliche Lösung:
Meine eigene Ein-Mann-Universität.
Sie bestand aus genau einem Studenten, einem Professor und einem Hausmeister.
Alle drei waren zufällig ich.
Mit viel Selbstironie erzählt Kapitel 6 von Medienberichten, juristischen Hürden und dem Versuch, sich Wissen anzueignen, das normalerweise hinter den Mauern akademischer Institutionen vermittelt wird.
Oder anders gesagt:
Die Anwälte wollten Mandanten.
Ich wurde meine eigene Universität.
Kapitel 6 von „World Succession Deed Story“ ist ab sofort verfügbar.
Episode 7
Global Epic Fail No 7 - World Succession Deed
KAPITEL 7 – JONES, DER UNVERGESSENE
Manche Menschen sterben zweimal. Einmal körperlich. Und ein zweites Mal, wenn niemand mehr von ihnen spricht.
Jones ist nie ein zweites Mal gestorben.
Ende der 1980er Jahre saß er vor einem Punk-Konzert auf dem Boden und sammelte 1,50 DM Eintritt ein. In zerrissenen Shorts, zwischen Skatern und Punks, wirkte er wie jeder andere Außenseiter. Aus Mitleid gab ich ihm ein paar Münzen.
Erst viel später erfuhr ich die Wahrheit.
Der angebliche Straßenpunk war einer der reichsten Jungen der Region. Hinter ihm standen Villen, Unternehmen und ein Millionenvermögen. Doch Geld bedeutete ihm wenig. Er liebte die Subkultur, die Musik und das Gefühl von Freiheit.
An diesem Abend standen wir gemeinsam in einem überfüllten Grindcore-Konzert. Die Luft war heiß, die Musik ohrenbetäubend, die Menge ein einziges Chaos aus Schweiß, Lärm und Pogo. Zwischen all dem entstand etwas Seltenes: eine echte Freundschaft.
Jahre vergingen.
Die Konzerte wurden Erinnerungen. Aus Jugendlichen wurden Erwachsene. Jeder ging seinen eigenen Weg.
Dann kam die Nachricht.
Jones war tot.
Gestorben in Neuseeland nach einem Sturz an einer abgelegenen Klippe.
Die Behörden sprachen von einem tragischen Unfall. Die Akten wurden geschlossen. Das Leben ging weiter.
Doch für diejenigen, die ihn kannten, blieb eine Leerstelle zurück.
Wenn ich heute an Jones denke, denke ich nicht an seinen Tod. Ich denke an den Jungen, der trotz Reichtum auf dem Boden saß und um 1,50 DM bettelte. An das Punk-Konzert. An das Lachen. An die Gespräche.
Manche Menschen hinterlassen Geld. Andere hinterlassen Erinnerungen.
Jones hinterließ beides.
Doch nur eines davon ist wirklich unsterblich.
R.I.P., Jones. Du bist nicht vergessen.
Episode 8
Global Epic Fail No 8 - World Succession Deed
KAPITEL 8 – DER ZWEITE VERTRAG
Der erste Vertrag lag bereits hinter uns. Doch die eigentliche Übertragung sollte erst durch einen zweiten Vertrag endgültig vorbereitet werden.
Damals wollte ich die Angelegenheit unbedingt abschließen. Der Druck war enorm. Straßen, Leitungen und Zuständigkeiten sollten geregelt werden. Ich war bereit, nahezu jedes Dokument zu unterschreiben, wenn dadurch endlich Ruhe eingekehrt wäre.
Deshalb saßen wir erneut im Büro des Notars.
Die Akten lagen auf dem Tisch. Alles wirkte wie eine Formalität.
Dann änderte sich die Stimmung.
Ohne erkennbaren Grund wurde aus dem sachlichen Gespräch eine Konfrontation. Aus Diskussionen wurden persönliche Angriffe. Der Notar provozierte immer weiter, bis jede konstruktive Zusammenarbeit unmöglich wurde.
Panel für Panel zeigt die Graphic Novel den eskalierenden Termin: angespannte Gesichter, ungeöffnete Akten, eine tickende Uhr und wachsende Frustration.
Schließlich wurde das Treffen abgebrochen.
Keine Unterschrift.
Kein Vertrag.
Keine Übertragung.
Auf dem Heimweg waren wir uns einig:
Mit diesem Notar würden wir nie wieder zusammenarbeiten.
Was damals wie ein gescheiterter Termin erschien, wurde später zum Wendepunkt. Denn nach diesem Tag kam es nie mehr zu einer vertraglichen Regelung. Die geplante Übertragung verschwand in einem Strudel aus Konflikten, Misstrauen und rechtlichen Auseinandersetzungen.
Die letzten Seiten zeigen einen verlassenen Besprechungsraum.
Auf dem Tisch liegt ein ununterschriebener Vertrag.
Daneben ein Füller.
Eine einzige Unterschrift hätte alles verändert.
Doch sie wurde niemals gesetzt.

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